Personalblog Verbandsmanagement
aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus VerbändenFusion des Personalblogs VM mit dem Personalblog PA
Liebe Leser,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir das Personalblog Verbandsmanagement mit dem Personalblog Public Affairs zu einem neuen Blog mit dem bezeichnenden Namen personnelaffairs fusioniert haben. Unter www.personnelaffairs.de werden wir zukünftig noch ausführlicher und zeitnaher informieren können.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Busch-Janser
Gewinner des Politikaward 2007
Der Politikaward 2007 hat bei einer fulminanten Gala am 26. November zum fünften Mal herausragende Arbeiten der politischen Kommunikation gewürdigt.
Rund 1.000 Gäste, darunter 100 Bundestagsabgeordnete und Größen aus Politik und Kommunikation feierten an diesem Abend die besten Kampagnen, Strategen und Politiker des Jahres. Moderator Steffen Hallaschka führte durch eine Veranstaltung voller Humor und großer Worte.
Höhepunkte bot der Politikaward 2007 reichlich. Die Laudatio der TV-Moderatorin Sabine Christiansen auf das Engagement und die Erfolge der „besten Politikerin 2007“, Ursula von der Leyen, zählt ebenso dazu wie die charmante Laudatio von Bremens Innensenator Willi Lemke auf den ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf, der einen Politikaward für sein Lebenswerk erhielt.
Die Gewinner Politikaward 2007 im Überblick
Politikerin des Jahres: Familienministerin Ursula von der Leyen bekam die Auszeichnung als „Politikerin des Jahres“. Sie habe es geschafft, das einstige „Gedöns“ zu einem ernstzunehmenden Thema auf der Agenda zu machen, lobte TV-Moderatorin Sabine Christiansen in ihrer Laudatio.
Lebenswerk: Der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf wurde mit dem Politikaward für sein Lebenswerk gewürdigt. Bremens Innensenator Willi Lemke würdigte in seiner Laudatio das Engagement, die Ehrlichkeit und Bürgernähe seines einstigen Kollegen.
Stratege des Jahres: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wurde mit dem Politikaward als „Stratege des Jahres“ geehrt. Laudator Ulrich Reitz, Chefredakteur der WAZ, gratulierte Rüttgers zu seinem Erfolg bei der Durchsetzung einer Verlängerung des Arbeitslosengeld I für Ältere.
Kampagnen von politischen Institutionen: Die CDU wurde für ihre Kampagne „Farbe bekennen“ mit dem Politikaward in der Kategorie „Kampagnen von politischen Institutionen“ geehrt. Den Preis nahmen Ronald Pofalla, Generalsekretär der CDU, und Stephan Garbe, Inhaber der Agentur shipyard, entgegen.
Kampagnen von öffentlichen Institutionen: Mecklenburg-Vorpommern mit dem XXL-Strandkorb zum G8-Gipfel ist Sieger in der Kategorie „Kampagnen von öffentlichen Institutionen“. Reinhard Meyer, Staatssekretär Mecklenburg-Vorpommerns, und Bernhard Gläss, Leiter des Landesmarketings in Mecklenburg-Vorpommern, nahmen den Politikaward in Empfang.
Kampagnen von gesellschaftlichen Institutionen: In der Kategorie „Kampagnen von gesellschaftlichen Institutionen“ gewann das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. (BBE) Über den Preis für die Kampagne „Engagement macht stark!“ freuten sich Dr. Ansgar Klein, Sprecherratsvorsitzender des BBE, sowie Reiner Sedelmeier, Geschäftsführer der kom Agentur für Kommunikation und Marketing.
Corporate Social Responsibility: Für herausragendes soziales Engagement wurde „Der Hamburger Weg“ des Hamburger Sportvereins (HSV) ausgezeichnet. Katja Kraus, Vorstand Marketing und Kommunikation beim HSV, und Fußball-Nationalspieler Piotr Trochowski nahmen den Politikaward entgegen.
Innovation: Mit ihrer „Zeitmaschine“ gewann der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VfA) den Politkaward in der erstmals ausgeschriebenen Kategorie „Innovation“. Susan E. Knoll, Geschäftsführerin Kommunikation des VfA, nahm den Preis gemeinsam mit Klaus Dittko, Partner und Geschäftsführer von Scholz & Friends, in Empfang.
Innovationsmanagement
Das Personalmagazin veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe eine ironische Liste von zehn Regeln zum Innovationsmanagement – die Highlights möchten wir Ihnen hier nicht vorenthalten:
- Bestehe darauf, dass Mitarbeiter, die Deine Zustimmung für etwas brauchen, auch die Zustimmung mehrerer höherer Ebenen einholen.
- Kontrolliere alles sorgfältig. Sorge dafür, dass alles, was gezählt werden kann, oft gezählt und genau kontrolliert wird.
- Fälle Entscheidungen zur Reorganisation heimlich und unerwartet.
- Stelle sicher, dass Anfragen nach Information stets gut begründet werden, und achte darauf, dass Informationen nicht umsonst zur Verfügung gestellt werden.
Spring Study 2007: Stellenanzeigenstudie PR & Public Affairs
Liebe Personalentscheiderin, lieber Personalentscheider,
wie besetzen Sie Ihre Vakanzen? Nutzen Sie Ihre Website zur Ausschreibung der offenen Positionen, suchen Sie die geeigneten Kandidaten über Online-Stellenbörsen oder führen Sie Vorstellungsgespräche in den virtuellen Welten des Second Life?
Die gute alte Stellenanzeige in Printmedien wirkt für den Personalrecruiter 2.0 vielleicht angestaubt, dennoch ist Sie nach wie vor eines der meißtgenutzten Rekrutierungsinstrumente.
In der Spring Study 2007 wollen wir den Stellenwert von Anzeigen für die PR- und Public Affairs-Branche genauer unter die Lupe nehmen – ganz konkret: Wo schaltet wer für welche Positionen Anzeigen? Für die Public Affairs-Branche ist außerdem interessant und durch eine inhaltliche Auswertung von Stellenanzeigen ermittelbar, welches Profil der perfekte Bewerber mitbringen muss.
Das Ergebnis viel eindeutig aus:
1. Print lebt
2. Vor allem die Besetzung einer Beraterstelle lohnt eine Anzeige
3. Es gibt noch kein einheitliches Stellenprofil für Public Affairs
Die Details finden Sie auf den folgenden Seiten – viel Spaß bei der Lektüre!
Download Stellenanzeigenstudie
Für Rückfragen hierzu stehen wir Ihnen wie immer gerne persönlich zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
- Florian Busch-Janser -
Anspruch auch auf freiwillige Bonuszahlungen
Auch wenn sich viele Unternehmen im Arbeitsvertrag vorbehalten, zusätzliche Leistungen wie Boni, Weihnachts- oder Urlaubsgeld nur freiwillig zu bezahlen und jederzeit damit aussetzen zu können, dürfen sie die Gratifikationen nicht so einfach still und heimlich streichen. Das urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht Köln. Soll es in einem Jahr mal nichts oder nicht so viel wie gewohnt geben, muss der Chef die Mitarbeiter zumindest rechtzeitig vorher über die Nichtauszahlung informieren. Andernfalls könnten die Arbeitnehmer je nach Sachlage mit dem Hinweis auf Vertrauensschutz vielleicht doch auf der vollen Zahlung bestehen.
Antidiskriminierungsgesetz auf dem Prüfstand
Eigentlich sollte das neue Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), das vor einem Jahr in Kraft trat, Bewerber vor Diskriminierung schützen. Doch es hat einen unerwartet negativen Effekt: Aus Angst vor Klagen nennen die meisten Unternehmen inzwischen keine Gründe mehr für eine Absage.
Bewerber erfahren nicht mehr, welche Kriterien sie aus dem Rennen geworfen haben. „Aufgrund des AGG äußern wir uns jetzt überhaupt nicht mehr dazu, weder mündlich noch schriftlich“, betonte Hans-Christoph Kürn, Leiter des E-Recruiting bei Siemens, auf einem Treffen des Arbeitskreises „E-Recruiting“ im eco-Verband der deutschen Internet-Wirtschaft. „Mich persönlich ärgert das sehr. Denn offenes Feedback ist für die Kandidaten sehr wichtig, damit sie nicht dieselben Fehler mehrmals machen müssen.“
Ohnehin halten Personalmanager nicht viel vom AGG: In einer Umfrage des Online-Stellenmarktes Stepstone erklärten nur 15,4 Prozent der Befragten, das neue Gesetz sei sinnvoll. Vor allem die unsichere Rechtslage macht den Personalchefs zu schaffen (67,1 Prozent), aber auch die Aufbewahrung von Bewerberdaten (35 Prozent) und die neuen Regeln für Stellenanzeigen (31 Prozent).
Mehrheit der Beschäftigten arbeitet länger als vereinbart
Die fünfte Erwerbstätigenbefragung durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und das Bundesinstitut für Berufsbildung kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland länger arbeitet als vertraglich vereinbart. So leisten 61 Prozent der 20 000 Befragten mehr als vierzig Wochenstunden ab, obwohl nur etwa ein Drittel (35,4 %) Arbeitsverträge mit diesen Wochenarbeitszeiten haben. Zudem gehen viele Beschäftigte Nebentätigkeiten nach, so dass etwa jeder Fünfte (21,4 Prozent) mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet.
Dein Handy ist top. Du auch?
Es ist schon interessant, was man sich heutzutage einfallen lassen muss, um Auszubildende zu motivieren. Folgende Anzeige hat sich die IHK Koblenz ausgedacht:
Dein Handy ist top. Du auch?
Ausbildende Unternehmen stellen an Dich mindestens so hohe Ansprüche wie Du an Dein Handy. Besser, Du bis vorbereitet. Hast Du das Zeug für eine erfolgreiche Ausbildung? Checke es selbst. Wichtige Tipps und Hinweise: www.ausbildung-ist-zukunft.de
Das Ende der Lohnsteuerkarte naht
Die Bundesregierung will bis 2011 das beleghafte Lohnsteuerkartensystem in eine digitale und zentrale Steuerdatei überführen. Die Lohnsteuerkarte aus Papier wird damit der Vergangenheit angehören. Das geht Regierungskreisen zufolge aus dem Entwurf des Jahressteuergesetzes 2008 hervor, den das Bundeskabinett heute verabschieden will. Das Gesetz sieht die Umstellung auf ein komplett elektronisches Verfahren vor. Dafür wird jeder Bürger eine bundeseinheitliche Steuernummer erhalten, außerdem wird eine zentrale Datei mit allen steuerlich relevanten Daten aufgebaut.
Arbeitgeberdarlehen
Das Bundesfinanzministerium hat die steuerrechtliche Bewertung von Arbeitgeberdarlehen durch neu festgelegt. Der geldwerte Vorteil bemisst sich zukünftig nach dem Unterschiedsbetrag zwischen dem marktüblichen Zins und dem Zins, den der Mitarbeiter im konkreten Einzelfall zahlt. Nähere Informationen unter www.personal-office.de.
